Autor: Lamalo

Die Lamalo Consulting GmbH begleitet und berät Künstler bei ihrer Positionierung in Medien, Gesellschaft und den Weiten der Kunst- und Kulturszene. Wir sind stolz und froh, dass uns Laurence Chaperon, eine der bekanntesten Fotografinnen und Fotokünstlerinnen unserer Zeit, ihr Vertrauen schenken. Gemeinsam mit der Künstlerin entwerfen wir Konzepte für Ausstellungen, Projekte und/oder Bücher.

Im Fokus stehen die Fragen unserer Zeit. Entsprechend hochrangig ist die Auswahl der Gesprächspartner. Diskurs: „Was bestimmt das Handeln des Menschen?“ – Auch auf diese Frage soll die Veranstaltungsreihe eine Antwort geben. Nachdenklich, engagiert, anregend oder streitbar.

Das Thema des ersten Veranstaltungsjahres lautet „Haltung“, und eingeladen sind vier Persönlichkeiten, die durch ihre persönliche Haltung auffallen. Nach einem Impuls/Statement lädt die frühere Bundesministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger auf der Bühne zu einem Gespräch ein und vertieft die Aussagen. Die Lamalo Consulting GmbH hat das Konzept entwickelt und veranstaltet die Reihe.

Termine 2022:

09. Januar 2022 um 12.00 Uhr im Stadttheater Minden

Gast: Erika Pluhar (Schauspielerin, Autorin, Sängerin)

30. August – 28. September 2020

Meine sehr geehrten Damen und Herren,

ich lade Sie ein zu einer Lesereihe unter dem Titel »Gegen das Vergessen« mit Pro­minenten aus Film, Fernsehen und den Medien zum Thema »Antisemitismus gestern und heute«. Judenhass und Judenfeindschaft sind leider in unserer Gesellschaft all­ gegenwärtig. Anschläge, Morde, Beleidigungen und Diffamierungen aus antisemiti­scher Motivation sind keine Seltenheit, was sich auch an über 2000 Delikten im Jahr 2019 zeigt. Antisemitismus geht uns alle an, denn er verletzt unsere Menschenwürde und grenzt Menschen wegen ihrer Religion aus. Bekannte Künstler wollen mit diesen Lesungen aufklären, motivieren, sich zu engagieren und mit Ihnen diskutieren. Seien Sie neugierig und besuchen Sie eine der Veranstaltungen dieser spannenden und wichtigen Lesereihe.

Herzlichst, Ihre Sabine Leutheusser-Schnarrenberger [Antisemitismusbeauftragte des Landes Nordrhein-Westfalen]


Dem Thema »Antisemitismus gestern und heute« ist eine Lesereise mit Prominenten aus Film, Fernsehen, Theater und Medien gewidmet, die von Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, der Antisemitismusbeauftragten des Landes Nordrhein-Westfalen, ins Leben gerufen wurde.
Ihr Ziel ist es, möglichst viele Menschen über den noch immer in der Gesellschaft verbreiteten Judenhass aufzuklären und sie dadurch zum Nachdenken zu bringen. Antisemitismus ist eine Herausforderung für uns alle – er verletzt unsere Menschenwürde.

Christian Berkel »Mein Apfelbaum«
Im Anschluss: Bühnengespräch mit Sabine Leutheusser­Schnarrenberger

Alte Synagoge Essen
Edmund-Körner-Platz 1 · 45127 Essen

Sonntag, 30. August 2020 11.30 Uhr: Matinee
15.30 Uhr: Zusatzveranstaltung


Für den Roman seiner Familie hat der Schauspieler Christian Berkel seinen Wurzeln nachgespürt. Er hat Archive besucht, Briefwechsel gelesen und Reisen unternommen. Entstanden ist ein großer Familienroman vor dem Hintergrund eines ganzen Jahrhunderts deutscher Geschichte, die Erzählung einer ungewöhnlichen Liebe.

Berlin 1932: Sala und Otto sind dreizehn und siebzehn Jahre alt, als sie sich ineinander verlieben. Er stammt aus der Arbeiterklasse, sie aus einer intellektuellen jüdischen Familie. 1938 muss Sala ihre deutsche Heimat verlassen, kommt bei ihrer jüdischen Tante in Paris unter, bis die Deutschen in Frankreich einmarschieren. Während Otto als Sanitätsarzt mit der Wehrmacht in den Krieg zieht, wird Sala bei einem Fluchtversuch verraten und in einem Lager in den Pyrenäen interniert. Dort stirbt man schnell an Hunger oder Seuchen, wer bis 1943 überlebt, wird nach Auschwitz deportiert. Sala hat Glück, sie wird in einen Zug nach Leipzig gesetzt und taucht unter.

Kurz vor Kriegsende gerät Otto in russische Gefangenschaft, aus der er 1950 in das zerstörte Berlin zurück­ kehrt. Auch für Sala beginnt mit dem Frieden eine Odyssee, die sie bis nach Buenos Aires führt. Dort ver­ sucht sie, sich ein neues Leben aufzubauen, scheitert und kehrt zurück. Zehn Jahre lang haben sie einander nicht gesehen. Aber als Sala Ottos Namen im Telefonbuch sieht, weiß sie, dass sie ihn nie vergessen hat.

Mit großer Eleganz erzählt Christian Berkel den spannungsreichen Roman seiner Familie. Er führt über drei Generationen von Ascona, Berlin, Paris, Gurs und Moskau bis nach Buenos Aires. Am Ende steht die Geschichte zweier Liebender, die unterschiedlicher nicht sein könnten und doch ihr Leben lang nicht voneinander lassen.


Andrea Sawatzki liest »Der Reisende« (von U. A. Boschwitz)
Im Anschluss: Bühnengespräch
mit Sabine Leutheusser­Schnarrenberger

Sauerland-Theater
Feauxweg 9 · 59821 Arnsberg
Samstag, 05. September 2020 · 19.30 Uhr


Mondpalst von Wanne-Eickel
Wilhelmstraße 26 · 44649 Herne
Sonntag, 06. September 2020 Matinee: 11.30 Uhr


Der jüdische Kaufmann Otto Silbermann, ein angesehenes Mitglied der Gesellschaft, wird in Folge der Novemberpogrome aus seiner Wohnung vertrieben und um sein Geschäft gebracht. Mit einer Aktentasche voll Geld, das er vor den Häschern des Naziregimes retten konnte, reist er ziellos umher. Er glaubt, ins Ausland fliehen zu können, sein Versuch, illegal die Grenze zu überqueren, scheitert jedoch. Also nimmt er Zuflucht in der Reichsbahn, verbringt seine Tage in Zügen, auf Bahnsteigen, in Bahnhofsrestaurants. Er trifft auf Flücht­ linge und Nazis, auf gute wie auf schlechte Menschen. Noch nie hat man die Atmosphäre im Deutschland dieser Zeit auf so unmittelbare Weise nachempfinden können. Denn in den Gesprächen, die Silbermann führt und mithört, spiegelt sich eindrücklich die schreckenerregende Lebenswirklichkeit jener Tage.


Benno Fürmann liest »Fritz Bauer – oder
Auschwitz vor Gericht«
(von Dr. Ronen Steinke)
Im Anschluss: Bühnengespräch mit
Sabine Leutheusser­Schnarrenberger und Dr. Ronen Steinke

Musiktheater im Revier
Kennedyplatz · 45881 Gelsenkirchen
Montag, 28. September 2020 · 19.30 Uhr


Fritz Bauer zwang die Deutschen zum Hinsehen: Inmitten einer Justiz, die in der jungen BRD noch immer von braunen Seilschaften geprägt war, setzte er den großen Frankfurter Auschwitz­Prozess durch. Er koope­ rierte mit dem israelischen Geheimdienst, um Adolf Eichmann vor Gericht zu bringen. Dr. Ronen Steinke er­ zählt das Leben eines großen Juristen und Humanisten, dessen persönliche Geschichte zum Politikum wurde. 1963 wird gegen 22 ehemalige NS­Schergen Anklage erhoben; in Frankfurt beginnt ein Mammutprozess. Ein Mann hat diesen Prozess fast im Alleingang auf den Weg gebracht: Fritz Bauer, Generalstaatsanwalt in Hessen. Ein Sozialdemokrat jüdischer Herkunft, der 1936 gerade noch hatte fliehen können. Er ist es, der die deutsche Nachkriegsgesellschaft zum Sprechen bringt – und Adolf Eichmann vor ein israelisches Gericht.


Fotonachweis: Christian Berkel © Gerald von Foris ∙ Andrea Sawatzki © Bruno Berkel ∙ Benno Fürmann © Pascal Bünning ∙ Sabine Leutheusser­Schnarrenberger © Tobias Koch ∙ ‚Judenstern‘ © Daniel Ulrich, Threedots (Wikipedia)

Sagen, was Sache ist! 

Wolfgang Kubicki und Wolfgang Bosbach 

Wolfgang Kubicki ist einer der schillerndsten Politiker des Landes. Auch politische Gegner und Journalisten schätzen das FDP-Urgestein als jemanden, der einen eigenen Kopf hat und mit seiner Meinung nicht hinter dem Berg hält. Wolfgang Kubicki ist wortgewandt, schlagfertig, witzig und er liebt die kontroverse Diskussion. Es geht ihm nie darum, fremde Erwartungen zu erfüllen: das macht ihn besonders.  

Politische Machtspiele und Kungeln in Hinterzimmern hat Kubicki erlebt. Er weiß, dass in der Politik mit harten Bandagen gekämpft wird und kennt die Versuchungen des Polit-Betriebs. Aber er will nicht, dass moralische Verurteilungen und Denunziation stärker wirken als gründliche Diskussionen, dass Weichspülerei vor Profil geht, Geschwindigkeit vor Gründlichkeit oder Parteipolitik vor Vernunft.  

Im Gespräch mit CDU-Urgestein Wolfgang Bosbach sprechen die beiden Freunde über Ehrlichkeit in der Politik, witzige Erlebnisse im Bundestag, aktuelle Herausforderungen und Privates  

Termine 2022: 

16. Januar 2022 – 17:00 Uhr im Mondpalast Theater Wanne-Eickel 

17. Januar 2022 – 19:00 Uhr im Stadttheater Minden 

Israel 2020

Viele Ortsnamen sind aus der Bibel vertraut: jetzt gewinnen diese durch den persönlichen Besuch eine neue Bedeutung. Begleiten Sie Veit Lindau zu einem exklusiven Retreat nach Israel und Palästina.

Im Rahmen der Reise erleben Sie Jerusalem, Bethlehem, Nazareth, den See Genezareth, Haifa, Jaffa und Tel Aviv, sowie das Tote Meer. Sie treffen auf prominente Zeitzeugen, die in intimer Atmosphäre über ihren Alltag und das Leben in einer der spannendsten Region der Erde berichten.

Veit Lindau, der Experte für integrale Selbstverwirklichung des Menschen, begleitet diese Reise exklusiv und führt am See Genezareth und in Jerusalem Retreats durch. An Orten, die für Millionen von Menschen eine besondere Bedeutung habe, taucht er mit Ihnen ein – in das eigene Ich. Folgen Sie der Spur Ihres Herzens.

Besuchen Sie das Heilige Land – auch fernab der Touristenpfade und gucken Sie hinter die Kulissen. Eine einmalige Tour – ein Abenteuer für Herz und Seele.

Besuchen Sie unsere Webseite und erfahren Sie mehr über die Reise mit Veit Lindau.

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Pater Nikodemus wurde 1978 als Claudius Schnabel geboren, wuchs in einer Künstlerfamilie auf und hatte eine bewegte Kindheit und Jugend. Er studierte Theologie in Fulda, Jerusalem, München, Münster und Wien. 2003 trat er in die Benediktiner-Abtei Dormitio auf dem Berg Zion im Herzen Jerusalems ein, die völkerrechtlich gesehen im Niemandsland zwischen Israel und Palästina liegt. Im Jahre 2013 wurde er dort zum Priester geweiht. Als promovierter Liturgiewissenschaftler und Ostkirchenkundler ist Pater Nikodemus Direktor des Jerusalemer Instituts der Görres-Gesellschaft und lehrt diese Fächer am Theologischen Studienjahr Jerusalem. Lange war Pater Nikodemus „Außenminister“ und Pressesprecher seines Klosters, bevor er von 2016 – 2018 die beiden Klöster der Abtei in Jerusalem und am See Gennesaret als Oberer leitete. Seit Oktober 2018 arbeitet er im Auswärtigen Amt in Berlin als Berater „Religion und Außenpolitik“. Neben der Wissenschaft und der Seelsorge ist seine dritte große Leidenschaft die Medienarbeit.

Besuchen Sie unsere Webseite und erfahren Sie mehr über Pater Nikodemus Schnabel.

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